Bewegung bei den Zinsen 2

zinsen2Der BVG-Mindestzins wird bald wieder die Schlagzeilen beherrschen. Der Bundesrat ist wie jedes Jahr aufgefordert, den Prozentsatz, mit welchem die BVG (Pensionskassen)-Guthaben mindestens verzinst werden müssen, festzulegen. Die Eidgenössische Kommission für berufliche Vorsorge hat vor einigen Wochen dem Bundesrat empfohlen, den Zins von 1.5% auf 1.75% für 2014 zu erhöhen. Begründet wird dies mit der guten Lage an den Finanzmärkten. Die Gewerkschaft SGB verlangte mindestens 2.25%, während die Versicherungsgesellschaften 1.25 % angemessen fänden. Wer hat Recht?

Weiterlesen

Advertisements

Bewegung bei den Zinsen

Unser Blog meldet sich zurück aus der Sommerpause. In der Zwischenzeit gab es merkliche Bewegungen bei den Zinsen, was einer genaueren Analyse bedarf:

Wohnung zu vermieten

Bild: markt.de

Im November sind wir an dieser Stelle auf die Auswirkungen der derzeitigen Tiefzinsphase eingegangen. Während Sparer, Versicherer und Pensionskassen bei tiefen Zinsen Einbussen bei der Rendite hinnehmen müssen, wirken sich die tiefen Zinsen hingegen positiv aus für Schuldner (z.B. den Staat) und Mieter. Für Letztere gab es diese Woche besonders gute Neuigkeiten. Der Referenzzinssatz wurde auf mittlerweile 2% gesenkt, und dies obwohl die Zinskurve wieder nach oben zeigt. Die Rendite von 10-jährigen Bundesanleihen ist in den letzten Wochen bis auf 1.2% gestiegen (von 0.5% im November 2012, immerhin mehr als eine Verdoppelung!). Was für Auswirkungen sind zu erwarten?

Weiterlesen

Tiefe Zinsen – wer gewinnt, wer verliert?

10-jährige Schweizer Bundesobligationen rentieren derzeit nur noch zu 0.5%. Vor 10 Jahren lag die Rendite noch bei rund 2.9%. Letzte Woche hat der Bundesrat beschlossen, den Mindestzinsatz für die berufliche Vorsorge bei 1.5% zu belassen. 2002 lag dieser noch bei 4%. Die Veränderungen sind markant und der Trend zu tiefen Zinsen leicht erkennbar. In der Presse ist vermehrt von „finanzieller Repression” und kalter Enteignung der Sparer, Versicherer und Pensionskassen die Rede. Doch wer leidet tatsächlich unter tiefen Zinsen und wer gewinnt dabei? Weiterlesen